CTF Waltrop

Am Sonntag lud der RC Sprinter Waltrop zu seiner Countrytourenveranstaltung (CTF) über 33 oder 56 Kilometer ein. Die vier Emssterne Michael Hesping, Florian Schreiber, Elke und Klaus Lübke starteten dort mit dem Mountainbike um 10 Uhr zusammen mit 807 Teilnehmern bei zwei Grad und nachlassendem Nieselregen. Alle entschieden sich für die 56 Geländekilometer mit 347 Höhenmetern. Die CTF startete in Richtung Datteln-Hamm-Kanal, wo schon nach 2,5 Kilometern eine Treppenrampe mit geschultertem Rad zu überwinden war. Auf dem Leinpfad ging es in Richtung Datteln. Über Landwirtschaftswege führte die Strecke südlich am Kraftwerk Datteln 4 vorbei zum Schiffshebewerk, das aufgrund einer Brückenbaustelle leider nicht angefahren werden konnte. Somit ging es auf dem Leinpfad des Dortmund-Ems-Kanals auf Schotterwegen in Richtung Dortmund weiter. Nördlich von Dortmund-Mengede verließen die Emssterne den Kanal. Hier kämpfte sich das Teilnehmerfeld durch den Regen aufgeweichte, schwammige Böden, in deren Löcher tiefe Pfützen standen. Hier war Krafteinsatz und Steuerkunst gefragt. Oft war gar nicht erkennbar, in was man hinein fuhr. So fing sich Klaus Lübke ca. einen Kilometer vor der ersten Kontrolle einen Plattfuß ein, den er aber trotz Kälte und zugeschlammtem Hinterrad zügig beseitigen konnte. Nach der Kontrolle vor der Halde Waltrop am „Taubenhaus“ fuhr das Quartett über Wald- und Wirtschaftswege zur Halde in Brambauer, wo sich die Sportler an den Rampen austoben durften. Anschließend führte die Abfahrt zum Datteln-Hamm-Kanal wieder auf den Leinpfad bis zur Steckenteilung an der „Eickelbrücke“. Die 56er- Runde führte ab da durch die Rieselfelder Richtung Olfen. Dieser Teil der Strecke war komplett neu und ging über Asphalt-, Schotter- und Wirtschaftswege bis an die Lippe. Am Lippedüker wurden zwei knackige Anstiege gefahren, um dann am Dortmund-Ems-Kanal entlang bis zur „Alten Fahrt“ zu gelangen. Durch den Sturm lagen auf diesem Abschnitt mehrere Bäume quer über der Strecke, so dass die Emssterne mehrfach absteigen mussten, um unter den Stämmen durchzukriechen. Hier fuhr sich Klaus Lübke wohl einen sogenannten „Schleicher“ im Vorderrad ein, den er durch die Federgabel und den schwammigen Untergrund zunächst nicht wahrnehmen konnte. Er stürzte dadurch unmittelbar beim Übergang des Pfades auf die feste Straße während er einlenkte. Nachdem wieder alles sortiert war, führte die Strecke nach der zweiten Kontrolle „Lehmhegge“ (bei km 45) auf der anderen Seite der „Alten Fahrt“ entlang in Richtung Dattelner Meer. Die nächsten Stationen waren der Waltroper Yachthafen und die Eickeler Brücke, über die alle vier Emssterne völlig dreckig aber guter Laune das Ziel erreichten.

 

Bild im Anhang: Daumen hoch für die tolle Strecke (v. l.) Elke u. Klaus Lübke, Florian Schreiber, Michael Hesping

 

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